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Jahresrueckblick 2007 in PDF

01 DM Duathlon Kurzdistanz in Backnang 29.04.2007
02 Lauffieber Bad Waldsee 12.05.07
03 Kallmünz südliche Oberpfalz nördlich von Regensburg am 09.06.2007
04 Triathlon Moritzburg bei Dresden, 09.06.2007
05 Kraichgautriathlan M-Distanz 10.06.2007
06 23. Welzheimer Triathlon am 03.07.2007
07 Megathlon in Radolfzell am Bodensee am 22.07.07
08 Vereinsturnier TSV Frickenhausen am 25.07.2007
09 23. Stockacher Triathlon vom Samstag, 08.09.2007
10 Käppeleslauf 01.11.2007
11 Kraul-Schwimmkurs gestartet am 13.11.2007
12 Klettern bei der Triathlonabteilung am 18.11.2007

DM Duathlon Kurzdistanz in Backnang 29.04.2007

Bernhard Preuß und Susanne Oppolt waren die Vertreter des TSV Frickenhausen bei den Deutschen Meisterschaften im Duathlon auf der Kurzdistanz, wobei gleichzeitig die Baden-Württembergischen Meister ermittelt wurden. 10 Kiometer Laufen, das sind vier Runden durch die am Berg gelegene Altstadt Backnangs und zurück ins Murrtal, 40 Kilonmeter Rad fahren in drei Runden zu 16, 3 Kilometer durch das hügelige Backnanger Hinterland. Anschließend mussten nochmals 5 Kilometer in zwei Runden gelaufen werden. Bernhard Preuß musste schon nach dem ersten Laufensplit erkennen, dass er jegliche die Chance auf eine vordere Platzierung aufgeben musste denn er konnte beim Laufen nie seinen Rhythmus finden.(Gesamtzeit 2:23:11). Besser war allerdings Susanne Oppolt unterwegs, die bei den gleichzeiztig ausgelobten Baden-Württembergischen Meisterschaften Dritte in ihrer Altersklasse TW30 wurde in einer Zeit von 2:55:18 Stunden.

Lauffieber Bad Waldsee 12.05.07

Halbmarathon und Marathon
Fünf Triathleten des TSV Frickenhausen hatten sich zum Laufevent "Lauffieber Bad Waldsee" für den Halbmarathon und Marathondistanz angemeldet. Neben Rainer Hofmann und Kurt Kuhn die Debüttanten auf diese Distanz waren gestellte sich Bernhard Preuß.Sart und Ziel lagen mitten dem schönen Altstadtkern von Bad Waldsee. Die Laufstrecke führte durch teils flaches aber auch durch das wellige Gebiet Oberschwabens vorbei an der imposanten Klosteranlage des Klosters Reute. Den über 500 Läufern machte der heftige Wind zuschaffen, so dass es kurze Erholungspausen nur im Windschatten von Mitläufern möglich waren. Kurt Kuhn und Rainer Hofmann ereichten in einer Zeit von 1:53.11 bzw. 2:01:20 Stunden 1:34:59 Stunden das Ziel. Bernhard Preuß startete in der Altersklasse M55. Er war läuferisch in Bestform angetreten und konnte seine Altersklasse gegen starke Konkurrenz in 1:34:59 Stunden gewinnen.

Marathon
Für die Marathondistanz gingen Bernd Gerstner und Regina Schäfer für den TSV Frickenhausen an den Start. Beide waren nicht zum ersten mal auf der Distanz unterwegs. Allerdings war Regina Schäfer kranheitsbedingt mit Trainingsrückstand an den Start gegangen, sodass mit kämpferischer Einstellung nach 5:00:30 Stunden das Ziel erreicht war. Für Bernd Gerstner betrug die Endzeit 3:44:37 Stunden.

Kallmünz südliche Oberpfalz nördlich von Regensburg am 09.06.2007

Olympische Distanz
2. Platz für Bernhard Preuß in der Altersklasse TM55. Trotz gutem Trainingszustand und in der Schwimmtechnik verbessert musste der Triathlet neidlos einem Überflieger Platz machen, der den ersten Platz dieser Altersklasse mit über 15 Minuten Vorsprung gewann.
Bei strahlendm Sonnenschein und sommerlichen temparaturen starteten die ca, 200 Athleten in der Naab im Rückstau des Wehres bei Kallmünz auf die 750-Meter Wendepunktstrecke. In Startrichtung war nur geringe Gegenströmung vorhanden und somit beste Bedingungen beim Schwimmen. Die zweimal zu durchfahrend Radstrecke war in den Abfahrten so steil, dass in der Abfahrt über 80 Kilometer pro Stunde erreicht wurden, im Schnitt mit über 35 Kilometer pro Stunde. Fast schien es danach, als hätte das Rad fahren alle Körner gekostet. Denn die ersten Kilometer der Laufstrecke, die zunächst voll in der Sonne verlief, mussten erst die Laufmuskeln mobilisiert werden. Der letzte Teil der Wendepunktstrecke verlief zudem bergauf, sodass erst zum Ende des Laufsplits noch eine respektable zeit herausgelaufen werden konnte. Die aZeiten im einzelnen: S: 29:05, R:1:17:19, L:49:09, Endzeiten:2:32:29 Stunden

Claus Renzler Triathlon Moritzburg bei Dresden, 09.06.2007

Am Samstag 09. Juni 2007 fand im schönen Umland vom Schloß Moritzburg (ca. 20 km von Dresden) ein Lang- und Halbdistanz-Triathlon statt.

Ich hatte mich bereits im Dezember für die Halbdistanz angemeldet, d.h. 1,9km Schwimmen, 94km Rad fahren und 21km Laufen. Nachdem die Vorbereitung im März und April aus beruflichen Gründen nicht so gut war, konnte man gespannt sein wie es mir bei der ersten Halbdistanz so ergehen würde.

Am Vortag war schon klar, dass, aufgrund der hohen Aussen- bzw. Wassertemperatur des Schlossteiches, kein Neoprenanzug getragen werden darf.

Start war um 11:00 Uhr, hier fand ich schnell meinen Rhythmus und konnte ohne viel Kontakt mit anderen Mitstreitern die Schwimmdistanz absolvierte.

Nach dem Wechsel auf die Radstrecke, musste eine Runde 3 mal durchfahren werden um auf die Gesamtlänge von 94 km zu kommen.
Diese Runden wurden in der landschaftliche sehr schönen Umgebung von Moritzburg gefahren. Aufgrund der hohen Aussentemperatur (32°C) versuchte ich auf der Radstrecke möglichst viel Flüssigkeit aufzunehmen. Da ich mir die Radstrecke gut eingeteilt hatte konnte ich alle drei Runden recht gleichmässig fahren.

Bei der Laufstrecke musste eine meist im Wald 5,25km lange Runde 4 mal durchlaufen werden. Die Laufstrecke ging ich recht

ruhig an, um am Ende nicht zu stark einzubrechen. Dieser Einbruch kam jedoch schon in der zweiten Runde wo ich Schüttelfrost bekam, dies deutete darauf hin, dass ich zu wenig Flüssigkeit (bzw. zuviel Sonne) zu mir genommen hatte. Nachdem ich einige Gehpausen einlegen musste und mir vermehrt Flüssigkeit zugeführt hatte, konnte ich denn Rest der Strecke langsam aber laufend absolvieren.

Am Ende dann doch sehr froh den Wettkampf noch beendet zu haben, obwohl ich zwischenzeitlich doch kurz ans Aussteigen gedacht hatte.

Platzierung
Gesamtzeit: 5 Std. 23 Min. 32 Sec.
Platz 11/TM30
Gesamtplatz 54 von 211 Startern

Kraichgautriathlan M-Distanz 10.06.2007

Bei hochsommerlichen Temperaturen fanden 1956 Athleten beste Bedingungen für das „Sparkasse Kraichgau Triathlon Festival“ vor. Über drei verschiedene Distanzen S (1.5/40/10), M(2/60/14), L(2.5/110/21) sorgten auch zahlreiche Toptriathleten für ein spannendes Rennen. Über 25.000 Zuschauer motivierten die Athleten vom Schwimmstart über die bergige und selektive Radstrecke  bis zum finalen Lauf.
Kai Fügel vom TSV Frickenhausen und seine Frau Birgit waren auf der M-Distanz für das Team Glück-Engineering am Start. Der Tag hielt was die Meteorologen versprachen, es sollte eine Hitzeschlacht werden. Der Wehrmutstropfen bei den warmen Temperaturen war ein Neoprenverbot. Der See soll angeblich über 23°C gehabt haben. Schlechtere Schwimmer profotieren vom Auftrieb des Neoprenanzugs und geben auch ein Gefühl der Sicherheit. Bei diesen sensationellen Bedingungen wollten sich unsere beiden Reuderner aber nicht den Tag wegen dieser eher fragwürdigen Kampfrichterentscheidung verderben lassen.
Nach 30:25 Minuten stieg Kai schon als 29er aus dem Wasser. Das war bei der eher ungeliebten Schwimmdisziplin seine bislang beste Plazierung. Nach einem völlig verpatzten Wechsel (erst falscher Wechselbeutel, dann Beutel nicht gefunden) erreichte er in einer soliden Leistung durch das wellige Hügelland des Kraichgau (730HM) bereits nach 1:52 Stunden (inkl. 1tem Wechsel) die zweite Wechselzone. Nach einer unbefriedigenden ersten Teildisziplin drückte Birgit beim Radfahren richtig aufs Tempo und verbesserte Ihr Radzeit vom Vorjahr um 13 Minuten. Die abschließenden 14km in der brütenden Mittagshitze, waren ganz nach dem Geschmack von Kai, kosteten aber auch Körner. Mit 57:38 Min  in der Abschlußdisziplin erreichte Kai den 30ten Gesamtplatz und den 5ten der AK40. Birgit wurde vermutlich durch Ihre Anstrengungen auf dem Rad mit einem hartnäckigen Seitenstechen "belohnt" das ihre sonstige Lieblingsdisziplin zu einer Tortur werden ließ. Mit 4:20 Stunden erreichte sie den 49ten Platz und den 11 der AK35.
Bei den Männern siegte, über die M-Distanz, in 2:50 Stunden Faris al Sultan (Hawaiisieger 2005), bei den Frauen Belinda Granger in 3:13 Stunden.
Als Fazit läßt sich feststellen, das Kraichgau Traithlon Festival ist ein super Wettkampf, gut organisiert, schöne Strecke und tolle Stimmung. Unsere beiden Triathleten ziehen nach diesem letzten Test ebenfalls eine positive Bilanz und sehen sich für den IRONMAN in zwei Wochen gut vorbereitet.

23. Welzheimer Triathlon am 03.07.2007

600 m Schwimmen,  21 km Radfahren,  5,2 km Lauf

Sechs Triathleten des TSV Frickenhausen hatten sich für die Jedermann- und Sprintdistanz des Welzheimer Triathlons mit den Distanzen 600 m Schwimmen, 21 km Radfahren, 5,2 km Laufen angemeldet. Neben Iris Kompauer und Claus Renzler als Betreuer und selbst am Start hatten sich noch vier Traithlondebütanten Caroline, Ohmenhäuser, Mario Pilawa, Rainer Hoffmann und Jürgen Horz dieser Herausforderung gestellt. Denn alle hatten in den Kraulkursen der Triathlonabteilung das richtige Kraulen gelernt und sich in Laufwettkämpfen auf diese Herausforderung vorbereitet. Nun galt es die drei Disziplinen ohne Pause zu absolvieren. Sorgfältig muss auch die Ausstattung für die nächsten Disziplinen in den Wechselzonen eingerichtet werden, nebst Fahrrad und Helm. Und es darf nichts fehlen.

Kräftiger Regen hatte am Freitag den Aichstruter See auf unter 18 grad abgekühlt, sodass die Jugendlichen mit Kälteschutzanzug starten mussten. Die 16jährige Caroline hatte glücklicherweise vorgesorgt und eine Neoprenanzug vom Windsurven dabei.

Bei den Schwimmen mit über dreihundert Athleten stieg Claus Renzler als 8. Schwimmer aus dem Wasser. Er belegte letztendlich in der AK M30 den ersten Platz .
Kaum Probleme gab es bei den Neulingen, die die Massenstartphase überstehen mussten, bis im großen Starterfeld jeder Schwimmer seine Freiraum hatte und seinen Rhythmus finden konnte. Rainer Hofmann: "Leider hatte ich nur ein Surfhemd gegen die Kälte angezogen, aber das war nicht ideal, denn damit hatte ich Atemprobleme und musste immer wieder Brustschwimmen."
Gut verlief auch der Wechsel aufs Rad und die anspruchsvolle Radstrecke machte nur Caroline richtig zu schaffen, denn sie war mit dem Mountainbike unterwegs. Caroline: "Eine schöne Schinderei, zumal ich das Radfahren kaum trainieren konnte". Als die erwateten Anlaufprobleme am Anfang der Laufstrecke überstanden waren, war für die routinierten Freizeitläufer klar, dass sie ihren ersten Triathlon erfolgreich bestehen und finishen würden. Jürgen Horz: "ich bin überrascht und zufrieden wie gut ich alles überstanden habe. Wichtig ist die Einteilung der Kräfte und eine gewisse Gelassenheit".

Megathlon in Radolfzell am Bodensee am 22.07.07

112,5 Kilometer mussten die Teilnehmer beim neu konzipierten Megathlon in Radolfzell bewältigen. Ausgedacht hatte sich diesen Wettkampf mit fünf Disziplinen der ehemalige Präsident des Baden-Württembergischen Triathlonverbandes und Veranstalter Lothar Weisser. Auf die Athleten wartete die Aufgabe: 2,5 Kilometer Schwimmen, 26 Kilometer Inline-Skaten, 42 Kilometer Rennrad Fahren, 32 Kilometer Mountain-Biken und zehn Kilometer Laufen.
Allerdings: die meisten der 1600 Teilnehmer starteten in Teams mit bis zu fünf Sportlern. Der 57jährige Ausdauerathlet Bernhard Preuß aus Wendlingen stellte sich dieser sportlichen Herausforderung jedoch als Einzelstarter mit weiteren 70 Männern und10 Frauen.
Das frühere Motto der Veranstaltung "einen See (den Zeller See über Konstanz und die Schweiz) in vier Disziplinen zu umrunden" war für die jetzige Veranstaltung wegen der großen logistischen Probleme für Veranstalter, Athleten und Begleiter aufgegeben worden. Übersichtlich und optimal für die Orientierung wurde zum ersten Mal für alle Athleten eine Wechselzone für alle Disziplinen im Herzenbad bei Radolfzell zur Verfügung gestellt.
Der Wettkampf begann im Zeller See mit rund vierhundert Schwimmern zunächst ziemlich hektisch, bis auch Preuß sich in dem Gewühl der Schwimmer zurecht gefunden hatte. Nach rund 53 Minuten war das Ufer wieder erreicht, um im Hinterland von Radolfzell, im Hegau und dem Schienerberg die übrigen Disziplinen in Angriff zu nehmen.
Ausgerüstet mit Inlines und Schutzkleidung wurden die noch wenigen nassen Stellen passiert, bis die trockenen gesperrten Landstraßen erreicht waren. Mit heftigen böigem Wind wurde nach 13 Kilometern der Wendepunkt am Fuße des Schienerberg erreicht. Da sich das Feld auseinander gezogen hatte war Windschattenfahren nur vereinzelt möglich.
Die Windschattenfreigabe ermöglichte es, sich auf der Radstrecke zunächst vor dem Wind in der einen oder anderen Gruppe abzuwechseln. Aber letztlich musste der höchste Anstieg am Schienerberg mit 300 Höhenmetern mit dem Rennrad alleine gemeistert werden.
Die anschließende Mountainbike-Strecke führte über Feld- und Waldwege in die mittleren Lagen des Schienerberg, wo nasse und rutschige Waldwege aufgrund der heftigen Regenfälle in der Nacht zu bewältigen waren. Nach nun fast vierdreiviertel Stunden Wettkampzeit begann der Lauf entlang des Sees zur Halbinsel Mettnang. Gelegentlich zeigten sich auf dem Rückweg beim Laufen kleinere Andeutungen, dass die Beinmuskulatur nun keine besonderen Belastungen mehr hinnehmen würde. Prompt lähmte ein Krampf im rechten Oberschenkel jegliches Weiterlaufen nach Durchquerung eines absolut unebenen Streckenteiles. Schmerzhafte Gegenmaßnahen waren jedoch erfolgreich, sodass wenige Minuten später der Lauf fortgesetzt werden konnte. Als 24. von 70 Finishern erreichte Bernhard Preuß nach 5:33:03 Stunden das Ziel. "Bernhard Preuß im Ziel: "Die großartige Organisation und die autofreien Wettkampfstrecken lassen sportlich keine Wünsche offen. Spannend ist auch, dass sich hin- und wieder Rennsituationen wie in einem Radrennen ergeben."
Sieger wurde Hubert Klemm in einer Zeit von 4:43:08 bei den Herren und Claudia Bregulla in 5:15:02 Stunden bei den Frauen.
Die Einzelzeiten: Schwimmen: 00:52:35.8; Inline-Skaten: 01:14:09.5; Rennrad 01:19:08.2; Mountainbike: 01:17:13.1; Laufen: 00:49:56.8; Gesamtzeit: 05:33:03.5

Zum Bild: Bernhard Preuß 57ähriger Ausdauerathlet aus Wendlingen stellt sich immer wieder besonderen sportlichen Herausforderungen: So konnte er den Megathlon mit insgesamt 112,5 Kilometer am Bodensee mit 2,5 Kilometer Schwimmen, 26 Kilometer Inline-Skaten, 42 Kilometer Rennrad Fahren, 32 Kilometer Mountain-Biken und zehn Kilometer Laufen in einer Zeit von 5:33:03 Stunden bewältigen.

Vereinsturnier TSV Frickenhausen am 25.07.2007

Am 25. November 2007 nahm die Triathlonabteilung am Vereinsturnier des TSV Frickenhausen teil. Unter 12 Mannschaften kämpften sich die Ausdauerspezialisten im filigranen Mannschaftsspiel auf Platz vier vor. Nach der Vorrunde war noch alles offen für die vordersten Ränge. Aber man verlor gegen die Ski-Mannschaft. Im Kampf um Platz 3 verloren die 6 Mannen Dirk, Marc, Kurt, Alex, Frank, Bernhard und einzige Frau Carolin gegen die über sich hinauswachsenden Turner. Der Volleyballabteilung des TSV ein Dankeschön, dass die Triathleten an drei Abenden beim Volleyballtraining das Spiel am Netz üben konnten.

23. Stockacher Triathlon vom Samstag, 08.09.2007

Saisonabschluss für Nürtinger und Frickenhäuser Triathleten in Stockach

Zum Bild: von links stehend; Johannes (TM 20) und Ben Karger (Junioren) holten sich die Silbermedaille in ihren Altersklassen. David Kunderer (TM25) errang Platz zwei bei der Olympischen Distanz während Vater Thomas Karger (TM45) in der Familienwertung Platz zwei einnahm. Kniend von links; Gerhard Novakovic (TM50) wurde in seiner AK Zweiter. Bernhard Preuß (TM55) gewann seine Altersklasse.


Bericht
Zum Saisonabschluss hatten sich einige Triathleten aus dem Nürtinger Raum in Stockach eingefunden um die Olympische Distanz zu absolvieren oder ein kürzere Variante die Jedermann- oder Sprintdistanz. Auszeichnen kann sich diese Triathlon-Veranstaltung der Skizunft Stockach, die zum 23. Mal durchgeführt wurde mit immer guten Wetterverhältnissen, der hervorragenden Organisation und einer spürbaren Gastfreundlichkeit.
Die Volks- oder Jedermann Distanz ging über 700 Meter Schwimmen über eine 22 Kilometer flache Radstrecke und 4,6 Kilometern Laufen. Die Familie Karger mit Vater Thomas (46) und seinen zwei Söhnen Ben (19) und Johannes (24) am Start bewiesen nochmals zum Saisonabschluss besondere Klasse, denn die beiden konnten in ihren Altersklassen jeweils die zweiten Plätze erringen. Im familieninternen Wettkampf konnte Vater Thomas sich zwischen seinen Söhnen platzieren. Gerhard Navokovic (53) erreichte trotz Trainingsdefiziten in seiner AK den zweiten Platz. Der ehemalige Frickenhäuser Triathlet Claus Breinlinger (42), nun in der Tübinger Triathlonszene beheimatet, belegte in seiner AK den zweiten Platz. Breinlinger bereitet sich mit diesem Wettkampf auf seine Teilnahme bei IRONMAN-Weltmeisterschaften in Hawaii vor.

Entschieden wurde der Olympische Triathlon nach 1500 Metern Schwimmen im 50-Meter-Becken des Stockacher Freibades, auf der 42-km-langen, mit zwei 17-prozentigen Steigungen sehr anspruchsvollen Radstrecke und einer 10,6 Kilometer langen Laufstrecke die in 5 Runden zu laufen war. Der 25Jährige David Kunderer feierte mit diesem Wettkampf sein Triathlondebut und belegte gleich Platz zwei in seiner Altersklasse. Erst am Anfang des Jahres hatte er beim Kraulkurs der Triathlonabteilung Kraulen gelernt und absolvierte mit diesen Voraussetzungen in guten 30 Minuten die 1500 Meter-Schwimmstrecke. Beim Radfahren musste für den ambitionierten Radamateur etwas Zurückhaltung geübt werden, waren anschließend noch „unbekannte“ 10,6 Kilometer zu laufen. Sein Fazit: „Beim Laufen habe ich gemerkt, dass nach verhaltenem Anfangstempo und keinerlei Problemen ich befreit die letzten Runden laufen konnte. Insgesamt hätte ich bei Rad und Lauf noch mehr Tempo machen können“. Bernhard Preuß (57) belegte in den zusammen gewerteten AK50 und 55 den ersten Platz.

Käppeleslauf 01.11.2007

am 01.11.2007 waren TSV-Triathleten stark vertreten, Claus Renzler wurde 12. mit dabei Rainer Hoffmann, Kurt Kuhn, Erwin Huber und Bernhard Preuß (Bild ohne Erwin)

Kraul-Schwimmkurs gestartet am 13.11.2007

Bis zum 13.11.2007 war die Ausschreibung für den Schwimmkurs. "Kraul-Schwimmkurs für Triathloneinsteiger: Die Triathlonabteilung des TSV Frickenhausen bietet aktiven Läufern und Radfahrern ab Dienstag, 13.11.2007 einen Kraulkurs an.
An sechs Abenden werden die theoretischen Grundlagen zur Kraultechnik und die ultimativen Übungstechniken vermittelt. Im Anschluss an den Kurs können die regelmäßigen Trainingsangebote der Triathlonabteilung wahrgenommen werden. Warum dann nicht mit einem Triathlon liebäugeln? Die Triathlonabteilung bereitet triathlonbegeisterte auf ihren ersten Triathlon vor: 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad Fahren und 5 Kilometer Laufen." und bald war es schon so weit....

Am 13.11.07 begann der Kraulschwimmkurs der Triathlonabteilung unter dem Motto "Kraulkurs zum Triathlon" . Eine ausdauersporterprobte Truppe, von 16 Teilnehmern, davon 4 Frauen, stellten sich dem nassen Element. Einige hatten schon Triathlonberührung, für andere ist es die Fazination Triathlon diesen Kurs zu besuchen. Im Laufen und Radfahren jahrelang erprobt, gilt es nun das Medium Wasser als "Sportgerät" kennenzulernen die Technik des Kraulens in geduldigem Tun zu üben. Fortschritte sind schon nach dem dritten Kurstag erkennbar. Wenn in privaten Übungsstunden nebenher die ultimativen Übungen automatisiert werden, sind die Erfolge sicher. Gerade beim Schwimmen ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Dabei- und Dranbleiben und nicht den Mut verlieren ist der Erfolgsgarant. Das haben schon "lebende" Beispiele der heute aktiven Triathleten bewiesen. Trotzdem: Wir sind gespannt, wie viele den Schritt wagen, im neuen Jahr am regelmäßigen Triathlon-Training teilzunehmen.

Klettern bei der Triathlonabteilung am 18.11.2007

Am Sonntagnachmittag des 18.11.07 trafen sich über 25 Kletterbegeisterte in Frickenhausen in der Turnhalle am Berg zum Klettern an der dortigen bis zu neun Meter hohen Kletterwand. Hans Sachsenmaier und Sohn Tim unterwiesen die Triathleten und ihren begeisterten Nachwuchs in den Kletter- und Sicherungstechniken und beim Anlegen des Klettergurtes. Trotz der zweieinhalb Stunden kräftezehrenden "Bergsteigens" an den farblich gekennzeichneten Routen mit 7 unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, waren sich alle einig: Klettern macht Spaß, Wiederholung erwünscht.

Vorschau
>> weitere Bilder vom Klettern

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