Sportangebote > Triathlon > AktuellesJahresrueckblick 2007 in PDF
01 DM Duathlon Kurzdistanz in Backnang 29.04.2007 DM Duathlon Kurzdistanz in Backnang 29.04.2007 Bernhard Preuß und Susanne Oppolt waren die Vertreter des TSV Frickenhausen bei den Deutschen Meisterschaften im Duathlon auf der Kurzdistanz, wobei gleichzeitig die Baden-Württembergischen Meister ermittelt wurden. 10 Kiometer Laufen, das sind vier Runden durch die am Berg gelegene Altstadt Backnangs und zurück ins Murrtal, 40 Kilonmeter Rad fahren in drei Runden zu 16, 3 Kilometer durch das hügelige Backnanger Hinterland. Anschließend mussten nochmals 5 Kilometer in zwei Runden gelaufen werden. Bernhard Preuß musste schon nach dem ersten Laufensplit erkennen, dass er jegliche die Chance auf eine vordere Platzierung aufgeben musste denn er konnte beim Laufen nie seinen Rhythmus finden.(Gesamtzeit 2:23:11). Besser war allerdings Susanne Oppolt unterwegs, die bei den gleichzeiztig ausgelobten Baden-Württembergischen Meisterschaften Dritte in ihrer Altersklasse TW30 wurde in einer Zeit von 2:55:18 Stunden.
Lauffieber Bad Waldsee 12.05.07 Halbmarathon und Marathon Marathon
Kallmünz südliche Oberpfalz nördlich von Regensburg am 09.06.2007 Olympische Distanz
Claus Renzler Triathlon Moritzburg bei Dresden, 09.06.2007 Am Samstag 09. Juni 2007 fand im schönen Umland vom Schloß Moritzburg (ca. 20 km von Dresden) ein Lang- und Halbdistanz-Triathlon statt. Ich hatte mich bereits im Dezember für die Halbdistanz angemeldet, d.h. 1,9km Schwimmen, 94km Rad fahren und 21km Laufen. Nachdem die Vorbereitung im März und April aus beruflichen Gründen nicht so gut war, konnte man gespannt sein wie es mir bei der ersten Halbdistanz so ergehen würde. Am Vortag war schon klar, dass, aufgrund der hohen Aussen- bzw. Wassertemperatur des Schlossteiches, kein Neoprenanzug getragen werden darf. Start war um 11:00 Uhr, hier fand ich schnell meinen Rhythmus und konnte ohne viel Kontakt mit anderen Mitstreitern die Schwimmdistanz absolvierte. Nach dem Wechsel auf die Radstrecke, musste eine Runde 3 mal durchfahren
werden um auf die Gesamtlänge von 94 km zu kommen. Bei der Laufstrecke musste eine meist im Wald 5,25km lange Runde 4 mal durchlaufen werden. Die Laufstrecke ging ich recht ruhig an, um am Ende nicht zu stark einzubrechen. Dieser Einbruch kam jedoch schon in der zweiten Runde wo ich Schüttelfrost bekam, dies deutete darauf hin, dass ich zu wenig Flüssigkeit (bzw. zuviel Sonne) zu mir genommen hatte. Nachdem ich einige Gehpausen einlegen musste und mir vermehrt Flüssigkeit zugeführt hatte, konnte ich denn Rest der Strecke langsam aber laufend absolvieren. Am Ende dann doch sehr froh den Wettkampf noch beendet zu haben, obwohl ich zwischenzeitlich doch kurz ans Aussteigen gedacht hatte. Platzierung
Kraichgautriathlan M-Distanz 10.06.2007 Kai Fügel vom TSV Frickenhausen und seine Frau Birgit waren auf der M-Distanz für das Team Glück-Engineering am Start. Der Tag hielt was die Meteorologen versprachen, es sollte eine Hitzeschlacht werden. Der Wehrmutstropfen bei den warmen Temperaturen war ein Neoprenverbot. Der See soll angeblich über 23°C gehabt haben. Schlechtere Schwimmer profotieren vom Auftrieb des Neoprenanzugs und geben auch ein Gefühl der Sicherheit. Bei diesen sensationellen Bedingungen wollten sich unsere beiden Reuderner aber nicht den Tag wegen dieser eher fragwürdigen Kampfrichterentscheidung verderben lassen. Nach 30:25 Minuten stieg Kai schon als 29er aus dem Wasser. Das war bei der eher ungeliebten Schwimmdisziplin seine bislang beste Plazierung. Nach einem völlig verpatzten Wechsel (erst falscher Wechselbeutel, dann Beutel nicht gefunden) erreichte er in einer soliden Leistung durch das wellige Hügelland des Kraichgau (730HM) bereits nach 1:52 Stunden (inkl. 1tem Wechsel) die zweite Wechselzone. Nach einer unbefriedigenden ersten Teildisziplin drückte Birgit beim Radfahren richtig aufs Tempo und verbesserte Ihr Radzeit vom Vorjahr um 13 Minuten. Die abschließenden 14km in der brütenden Mittagshitze, waren ganz nach dem Geschmack von Kai, kosteten aber auch Körner. Mit 57:38 Min in der Abschlußdisziplin erreichte Kai den 30ten Gesamtplatz und den 5ten der AK40. Birgit wurde vermutlich durch Ihre Anstrengungen auf dem Rad mit einem hartnäckigen Seitenstechen "belohnt" das ihre sonstige Lieblingsdisziplin zu einer Tortur werden ließ. Mit 4:20 Stunden erreichte sie den 49ten Platz und den 11 der AK35. Bei den Männern siegte, über die M-Distanz, in 2:50 Stunden Faris al Sultan (Hawaiisieger 2005), bei den Frauen Belinda Granger in 3:13 Stunden. Als Fazit läßt sich feststellen, das Kraichgau Traithlon Festival ist ein super Wettkampf, gut organisiert, schöne Strecke und tolle Stimmung. Unsere beiden Triathleten ziehen nach diesem letzten Test ebenfalls eine positive Bilanz und sehen sich für den IRONMAN in zwei Wochen gut vorbereitet.
23. Welzheimer Triathlon am 03.07.2007 Sechs Triathleten des TSV Frickenhausen hatten sich für die Jedermann- und Sprintdistanz des Welzheimer Triathlons mit den Distanzen 600 m Schwimmen, 21 km Radfahren, 5,2 km Laufen angemeldet. Neben Iris Kompauer und Claus Renzler als Betreuer und selbst am Start hatten sich noch vier Traithlondebütanten Caroline, Ohmenhäuser, Mario Pilawa, Rainer Hoffmann und Jürgen Horz dieser Herausforderung gestellt. Denn alle hatten in den Kraulkursen der Triathlonabteilung das richtige Kraulen gelernt und sich in Laufwettkämpfen auf diese Herausforderung vorbereitet. Nun galt es die drei Disziplinen ohne Pause zu absolvieren. Sorgfältig muss auch die Ausstattung für die nächsten Disziplinen in den Wechselzonen eingerichtet werden, nebst Fahrrad und Helm. Und es darf nichts fehlen. Kräftiger Regen hatte am Freitag den Aichstruter See auf unter 18 grad abgekühlt, sodass die Jugendlichen mit Kälteschutzanzug starten mussten. Die 16jährige Caroline hatte glücklicherweise vorgesorgt und eine Neoprenanzug vom Windsurven dabei. Bei den Schwimmen mit über dreihundert Athleten stieg Claus Renzler
als 8. Schwimmer aus dem Wasser. Er belegte letztendlich in der AK M30
den ersten Platz .
Megathlon in Radolfzell am Bodensee am 22.07.07 Allerdings: die meisten der 1600 Teilnehmer starteten in Teams mit bis zu fünf Sportlern. Der 57jährige Ausdauerathlet Bernhard Preuß aus Wendlingen stellte sich dieser sportlichen Herausforderung jedoch als Einzelstarter mit weiteren 70 Männern und10 Frauen. Das frühere Motto der Veranstaltung "einen See (den Zeller See über Konstanz und die Schweiz) in vier Disziplinen zu umrunden" war für die jetzige Veranstaltung wegen der großen logistischen Probleme für Veranstalter, Athleten und Begleiter aufgegeben worden. Übersichtlich und optimal für die Orientierung wurde zum ersten Mal für alle Athleten eine Wechselzone für alle Disziplinen im Herzenbad bei Radolfzell zur Verfügung gestellt. Der Wettkampf begann im Zeller See mit rund vierhundert Schwimmern zunächst ziemlich hektisch, bis auch Preuß sich in dem Gewühl der Schwimmer zurecht gefunden hatte. Nach rund 53 Minuten war das Ufer wieder erreicht, um im Hinterland von Radolfzell, im Hegau und dem Schienerberg die übrigen Disziplinen in Angriff zu nehmen. Ausgerüstet mit Inlines und Schutzkleidung wurden die noch wenigen nassen Stellen passiert, bis die trockenen gesperrten Landstraßen erreicht waren. Mit heftigen böigem Wind wurde nach 13 Kilometern der Wendepunkt am Fuße des Schienerberg erreicht. Da sich das Feld auseinander gezogen hatte war Windschattenfahren nur vereinzelt möglich. Die Windschattenfreigabe ermöglichte es, sich auf der Radstrecke zunächst vor dem Wind in der einen oder anderen Gruppe abzuwechseln. Aber letztlich musste der höchste Anstieg am Schienerberg mit 300 Höhenmetern mit dem Rennrad alleine gemeistert werden. Die anschließende Mountainbike-Strecke führte über Feld- und Waldwege in die mittleren Lagen des Schienerberg, wo nasse und rutschige Waldwege aufgrund der heftigen Regenfälle in der Nacht zu bewältigen waren. Nach nun fast vierdreiviertel Stunden Wettkampzeit begann der Lauf entlang des Sees zur Halbinsel Mettnang. Gelegentlich zeigten sich auf dem Rückweg beim Laufen kleinere Andeutungen, dass die Beinmuskulatur nun keine besonderen Belastungen mehr hinnehmen würde. Prompt lähmte ein Krampf im rechten Oberschenkel jegliches Weiterlaufen nach Durchquerung eines absolut unebenen Streckenteiles. Schmerzhafte Gegenmaßnahen waren jedoch erfolgreich, sodass wenige Minuten später der Lauf fortgesetzt werden konnte. Als 24. von 70 Finishern erreichte Bernhard Preuß nach 5:33:03 Stunden das Ziel. "Bernhard Preuß im Ziel: "Die großartige Organisation und die autofreien Wettkampfstrecken lassen sportlich keine Wünsche offen. Spannend ist auch, dass sich hin- und wieder Rennsituationen wie in einem Radrennen ergeben." Sieger wurde Hubert Klemm in einer Zeit von 4:43:08 bei den Herren und Claudia Bregulla in 5:15:02 Stunden bei den Frauen. Die Einzelzeiten: Schwimmen: 00:52:35.8; Inline-Skaten: 01:14:09.5; Rennrad 01:19:08.2; Mountainbike: 01:17:13.1; Laufen: 00:49:56.8; Gesamtzeit: 05:33:03.5 Zum Bild: Bernhard Preuß 57ähriger Ausdauerathlet aus Wendlingen stellt sich immer wieder besonderen sportlichen Herausforderungen: So konnte er den Megathlon mit insgesamt 112,5 Kilometer am Bodensee mit 2,5 Kilometer Schwimmen, 26 Kilometer Inline-Skaten, 42 Kilometer Rennrad Fahren, 32 Kilometer Mountain-Biken und zehn Kilometer Laufen in einer Zeit von 5:33:03 Stunden bewältigen.
Vereinsturnier TSV Frickenhausen am 25.07.2007
23. Stockacher Triathlon vom Samstag, 08.09.2007 Saisonabschluss für Nürtinger und Frickenhäuser Triathleten in Stockach Zum Bild: von links stehend; Johannes (TM 20) und Ben Karger (Junioren) holten sich die Silbermedaille in ihren Altersklassen. David Kunderer (TM25) errang Platz zwei bei der Olympischen Distanz während Vater Thomas Karger (TM45) in der Familienwertung Platz zwei einnahm. Kniend von links; Gerhard Novakovic (TM50) wurde in seiner AK Zweiter. Bernhard Preuß (TM55) gewann seine Altersklasse.
Entschieden wurde der Olympische Triathlon nach 1500 Metern Schwimmen im 50-Meter-Becken des Stockacher Freibades, auf der 42-km-langen, mit zwei 17-prozentigen Steigungen sehr anspruchsvollen Radstrecke und einer 10,6 Kilometer langen Laufstrecke die in 5 Runden zu laufen war. Der 25Jährige David Kunderer feierte mit diesem Wettkampf sein Triathlondebut und belegte gleich Platz zwei in seiner Altersklasse. Erst am Anfang des Jahres hatte er beim Kraulkurs der Triathlonabteilung Kraulen gelernt und absolvierte mit diesen Voraussetzungen in guten 30 Minuten die 1500 Meter-Schwimmstrecke. Beim Radfahren musste für den ambitionierten Radamateur etwas Zurückhaltung geübt werden, waren anschließend noch unbekannte 10,6 Kilometer zu laufen. Sein Fazit: Beim Laufen habe ich gemerkt, dass nach verhaltenem Anfangstempo und keinerlei Problemen ich befreit die letzten Runden laufen konnte. Insgesamt hätte ich bei Rad und Lauf noch mehr Tempo machen können. Bernhard Preuß (57) belegte in den zusammen gewerteten AK50 und 55 den ersten Platz. am 01.11.2007 waren TSV-Triathleten stark vertreten, Claus Renzler wurde 12. mit dabei Rainer Hoffmann, Kurt Kuhn, Erwin Huber und Bernhard Preuß (Bild ohne Erwin)
Kraul-Schwimmkurs gestartet am 13.11.2007 An sechs Abenden werden die theoretischen Grundlagen zur Kraultechnik und die ultimativen Übungstechniken vermittelt. Im Anschluss an den Kurs können die regelmäßigen Trainingsangebote der Triathlonabteilung wahrgenommen werden. Warum dann nicht mit einem Triathlon liebäugeln? Die Triathlonabteilung bereitet triathlonbegeisterte auf ihren ersten Triathlon vor: 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad Fahren und 5 Kilometer Laufen." und bald war es schon so weit.... Am 13.11.07 begann der Kraulschwimmkurs der Triathlonabteilung unter dem Motto "Kraulkurs zum Triathlon" . Eine ausdauersporterprobte Truppe, von 16 Teilnehmern, davon 4 Frauen, stellten sich dem nassen Element. Einige hatten schon Triathlonberührung, für andere ist es die Fazination Triathlon diesen Kurs zu besuchen. Im Laufen und Radfahren jahrelang erprobt, gilt es nun das Medium Wasser als "Sportgerät" kennenzulernen die Technik des Kraulens in geduldigem Tun zu üben. Fortschritte sind schon nach dem dritten Kurstag erkennbar. Wenn in privaten Übungsstunden nebenher die ultimativen Übungen automatisiert werden, sind die Erfolge sicher. Gerade beim Schwimmen ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Dabei- und Dranbleiben und nicht den Mut verlieren ist der Erfolgsgarant. Das haben schon "lebende" Beispiele der heute aktiven Triathleten bewiesen. Trotzdem: Wir sind gespannt, wie viele den Schritt wagen, im neuen Jahr am regelmäßigen Triathlon-Training teilzunehmen.
Klettern bei der Triathlonabteilung am 18.11.2007
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